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Oscar für Heuchelei - verliehen an Dr. Falko Grube (SPD) - Vetternwirtschaft bei den „unseren Demokraten“?


Im Landtag Sachsen-Anhalt hat man kürzlich wieder einmal live miterlebt, wie politische Moral funktioniert: laut, selbstgerecht und vor allem – selektiv.


Dr. Falko Grube, SPD-Abgeordneter und offenbar hauptberuflicher Moralapostel, hielt eine flammende Anklage gegen die AfD. Thema: Nepotismus, Familienfilz, „Beutegemeinschaft“. Die AfD, so Grube mit der Empörung eines Mannes, der gerade seinen eigenen Kaffeebecher mit dem Parteiemblem in der Hand hält, stelle Familienangehörige ein, um sich „die Taschen voll zu machen“. Gesetze? Für die AfD gelten die eh nicht. Der Staat sei ihre Beute, die Steuerzahler ihre Melkkuh.

Großes Kino. Applaus von der eigenen Bank, Kopfschütteln bei den anderen. Bis Daniel Roi (AfD) aufstand und mit der Gelassenheit eines Mannes, der einfach nur die Akte aufgeschlagen hat, eine einzige, wunderbar präzise Frage stellte: „Sind Sie mit der Landesbeauftragten für Frauen und Gleichstellung verbandelt?“

Und siehe da: Ja, sind sie. Verheiratet sogar. Nur trägt die Dame – wie praktisch – einen anderen Nachnamen: Schulze. Und sie bekleidet eine gut dotierte Vollzeitstelle, die der Steuerzahler finanziert. Grube, eben noch mit erhobenem Zeigefinger, reagierte so, wie man es von einem ertappten Heuchler erwartet: die übliche Ausweichnummer. „Bei solchen Stellen geht’s nach Fähigkeit, Leistung und Eignung.“ Natürlich. Und die Eingeweihten wüssten sowieso, dass sie „mindestens qualifiziert, wenn nicht überqualifiziert“ sei.

Ach so. Dann hätte man die AfD ja auch einfach fragen können, ob deren Familienmitglieder nicht ebenfalls „überqualifiziert“ waren. Aber nein. Bei der AfD ist es Filz, Betrug, Ausplünderung des Staates. Bei Dr. Grube ist es plötzlich „eine tolle Frau, die ich für mich gewinnen konnte“. Oscar-reif.

Der Clou kommt zum Schluss. Grube, statt sich wenigstens ein bisschen zu schämen, fand noch Zeit für einen kleinen Seitenhieb: Die AfD habe es eben „nicht so mit selbstbewussten Frauen“. Das sagt der Mann, dessen eigene Frau einen öffentlichen Top-Job hat – und dessen Fraktion gerade eben noch die AfD dafür geprügelt hat, dass sie angeblich genau das Gleiche tut. Nur dass die AfD es angeblich „trotz Verbot“ macht und Grube es „aus Liebe“ macht.

Man könnte fast gerührt sein, wäre es nicht so zum Kotzen.

Denn genau das ist die SPD-Heuchelei in Reinform: Man wettert gegen den Filz der anderen, während man selbst den eigenen Haushalt schön im öffentlichen Dienst unterbringt. Man predigt Trennung von Amt und Familie – solange es nicht die eigene ist. Und wenn man dann doch erwischt wird, kommt das große Lied von der Qualifikation, der Liebe und dem selbstbewussten Weibchen, das man „gewonnen“ hat.

Dr. Falko Grube hat nicht die AfD enttarnt. Er hat sich selbst enttarnt. Und zwar so gründlich, dass man ihm dafür tatsächlich einen Oscar geben sollte. Kategorie: Beste Nebenrolle in einer Tragikomödie namens „Moralische Überlegenheit“.

Applaus. Stehende Ovationen. Und ein kleiner Tipp an die Wähler: Wenn jemand so laut mit dem Finger auf andere zeigt, lohnt es sich immer, kurz zu schauen, wo der Rest seiner Hand gerade steckt.
Verfasser: АИИ  |  25.04.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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