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Bürgermeister wartet auf Anweisungen von oben - keine Initiative zum Wohle der Bürger für sinkende Preise für die FernwärmeDer Finanzausschuss der Stadt Hohenmölsen tagte am 11. Mai 2026. Ich nutzte die Gelegenheit in der Bürgerfragestunde, eine Frage zur geänderten Einschätzung der Klimawandelpanik zu stellen. Hohenmölsen ist als „heimliche Hauptstadt des Reviers“ mehrfach betroffen. Zum einen hatte die Braunkohle über viele Jahrzehnte für Arbeitsplätze gesorgt. Das Wachstum der Stadt kam erst in Gang, als im 19. Jahrhundert mit dem Abbau der Kohle begonnen wurde. Laut Wikipedia lebten in Hohenmölsen im Jahr 1680 gerade einmal 300 Menschen. Im Jahr 1890 waren es bereits über 2.800. Die höchste Bevölkerungszahl hatte Hohenmölsen im Jahr 2010 mit 10.567 Einwohnern. Wobei dies auch der Umsiedlung von Menschen aus jenen Dörfern geschuldet sein dürfte, die dem Braunkohleabbau zum Opfer fielen. Zudem fanden Eingemeindungen statt. Seitdem ist der Trend rückläufig. Für das Jahr 2024 gibt Wikipedia nur noch 9.211 Einwohner an. Weltklimarat stufte Horror-Prognose als unrealistischIn der vergangenen Woche machte die Nachricht die Runde, dass der Weltklimarat das schlimmste Klimawandel-Schreckensszenario als unrealistisch verworfen hatte. Ebenfalls hatten 46 IPCC-Wissenschaftler rebelliert, weil die politisch abgestimmten Zusammenfassungen für Entscheidungsträger die vollständigen Berichte verzerren, Unsicherheiten ausblenden und natürliche Faktoren (Sonnenaktivität, kosmische Strahlung, Ozeanzyklen) systematisch herunterspielen würden.Die Besteuerung der Luft und der unablässige politische Drang, Deutschland, aber auch Europa, bis 2045 beziehungsweise 2050 CO2-neutral zu machen, basierten auf Horrorszenarien, die nicht nur von den IPCC-Wissenschaftlern kritisiert werden. Für eine Stadt, die direkt in zweierlei Hinsicht betroffen ist – einmal durch das Ende des Braunkohleabbaus und zum anderen durch die Umstellung der Fernwärme, was die Heizkosten nach oben treibt –, sollte dies eigentlich von Bedeutung sein. Die Braunkohle in der Region könnte bis weit über das Jahr 2050 hinaus gefördert werden, wenn man das politisch wollte. Die Frage ist also, ob sich die Regionalpolitik – allen voran der Bürgermeister – im Sinne der Bürger bemüßigen würde, auf die Politik auf Landes-, Bundes- und auch EU-Ebene einzuwirken, damit man sich vom Ausstieg aus der Braunkohle verabschiedet und diesen Energieträger weiterhin abbaut und nutzt. Gerade in der aktuellen Zeit, in der die Politik russisches Gas und Öl nicht mehr will und die Spannungen in Bezug auf den Iran anhalten, wären einheimische Energieträger eigentlich zu bevorzugen – sofern man die CO2-Angst aus den Köpfen bekommt. Doch Bürgermeister Andy Haugk sieht das offensichtlich anders. Er ist der Auffassung, dass diese meine Frage an das Bergbauunternehmen weitergetragen werden solle. Er verwies aber auch sofort darauf, dass das Bergbauunternehmen im vorgegebenen Rahmen der aktuellen Gesetzgebung handeln müsse. Meine Frage zielte aber genau darauf ab, dass die Regionalpolitik auf jene politischen Kreise oben einwirkt, damit die gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert werden. Eine Umkehr der Tendenz kann sich Bürgermeister Andy Haugk offenbar nicht vorstellen. Er würde aber darauf reagieren, wenn eine solche Umkehr stattfinden würde. Er wartet also auf Vorgaben von oben, statt im demokratischen Sinne von unten auf die Politik oben einzuwirken. Somit sieht er sich offenbar lediglich als Verwalter und nicht als Gestalter. Andererseits sieht er es positiv, wenn weiterhin Braunkohle verstromt wird, weil dies helfe, „wenn die Verstromung stattfindet“. Doch sind es eben die von der Politik gesetzten Rahmenbedingungen, die verhindern, dass die Verstromung und damit die Nutzung der Abwärme für die Fernwärme so stattfinden, wie es in der Vergangenheit der Fall war. Stadtratsmitglied Jan Förster (CDU) brachte seine eigene Auffassung ein. Er teilte mit, dass meine Darstellungen falsch seien. Er behauptete, dass das IPCC nicht mehr vom schlimmsten Szenario ausgehe, weil weniger Kohle verstromt werde. Doch dürfte es sich bei seiner Darstellung um Desinformation handeln. Sucht man ein wenig im Internet, so findet man Nachrichten und Informationen, wonach die fossilen CO2-Emissionen weiter zunehmen. Auch die Tagesschau berichtete noch im November 2025, dass der globale CO2-Ausstoß im Jahr 2025 weiter gestiegen sei. Eine Grafik auf Statista verdeutlicht ebenfalls die gestiegenen CO2-Emissionen. Eine Abschwächung ist nicht zu erkennen. Eine andere Grafik bezüglich des Weltenergiebedarfs auf Wikipedia lässt für mich ebenfalls nicht den Schluss zu, dass die Kohleverstromung rückläufig wäre. Ebenfalls erfährt man auf Statista, was in China an neuen Kohlekraftwerken installiert wurde. Im Jahr 2025 waren das 80 neue Kohlekraftwerke. Das Ende der Kohleverstromung in Hohenmölsen oder Deutschland wird demzufolge keinerlei Auswirkungen auf den weltweiten CO2-Ausstoß oder gar auf das Klima haben. Das dürfte wohl kaum der Grund gewesen sein, weshalb das IPCC seine Prognose als unwahrscheinlich deklariert. Es ist wohl eher anzunehmen, dass die Kritik hinsichtlich der Behauptung, dass das von Menschen verursachte CO2 den Klimawandel anheizen würde, nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Viele Horrorprognosen trafen bisher nicht ein. Die vormals wichtige Marke von 1,5 Grad wurde bereits vor zwei Jahren überschritten. Der Weltuntergang blieb jedoch aus. Jan Förster äußerte zudem die Auffassung, dass die Prognose des IPCC zutreffen werde, wonach es bis zum Jahr 2100 eine Erwärmung um drei Grad geben werde. Doch denkt man darüber nach, stellt sich die Frage, warum diese Prognose zutreffen sollte, wenn andere Prognosen nicht haltbar waren oder sind. Prognosen sind offensichtlich nach wie vor schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen. Die Erkenntnis aus meiner Frage ist in jedem Fall: Der Bürgermeister versteht sich offensichtlich als Verwalter im Rahmen der Vorgaben, die von oben gemacht werden. Einfluss darauf nehmen, dass die Vorgaben zum Besseren verändert werden, will er demzufolge offenbar nicht. Wenn die Politik die Vorgaben nicht von selbst ändert, läuft es weiter, wie gehabt - ungeachtet „neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse“. Wohin die Preisentwicklung bei der zukünftigen Fernwärme gehen wird, wusste Bürgermeister Haugk laut eines Artikels in der Mitteldeutschen Zeitung von vor ein paar Wochen nicht. Woher das Gas kommen soll, das zukünftig im neuen Heizkraftwerk für die Fernwärme verbrannt werden soll, weiß er ebenfalls nicht. Grüner Wasserstoff dürfte ausscheiden, weil dieser zu teuer ist. Russisches Erdgas will die EU-Politik nicht. Bliebe nur noch der Erdgasimport auf dem Seeweg, zum Beispiel aus den USA oder dem Persischen Golf, da Norwegen seine Kapazitäten kaum ausweiten kann. Ob das besser für das Klima ist, kann angezweifelt werden – insofern man die Erzählung vom CO2-verursachten Klimawandel weiterhin glaubt. Verfasser: Michael Thurm | 12.05.2026 |
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