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Der langsame Tod der Zuckerfabrik in Zeitz? Opfert EU-Bürokratie, Energiepolitik und Subventionswahn die Region?Ist die Schließung der traditionsreichen Fabrik nur eine Frage der Zeit? Was passiert mit Hunderten Arbeitsplätzen und der gesamten Region, wenn möglicherweise in zehn Jahren nur noch Ruinen und Subventionsgräber übrig bleiben?
Ein brutaler Blick auf die verlogene EU-Politik, die deutsche Landwirte und Industrie in den Ruin treibt – während man anderswo munter importiert. In Zeitz, einer traditionsreichen Industriestadt in Sachsen-Anhalt, steht eine der großen Zuckerfabriken Deutschlands, betrieben von der Südzucker AG. Seit 1858 produziert das Werk Zucker aus Rüben und beschäftigt direkt wie indirekt Hunderte von Menschen. Es versorgt rund 700 Landwirte in der Region. Doch diese Struktur, die über Generationen gewachsen ist, könnte in den kommenden Jahren unter dem Druck politischer Entscheidungen aus Brüssel und Berlin zerbrechen. Man träumt zwar vom Strukturwandel hin zu grünem Wasserstoff – mit Millionen an Fördermitteln für eine Leitung. Doch die Realität zeichnet bereits ein anderes Bild. Recherche zu Südzucker und der Fabrik in Zeitz:Die Südzucker AG berichtet für das Geschäftsjahr 2025/26 von einem deutlichen Umsatzrückgang auf eine erwartete Bandbreite von 8,3 bis 8,7 Milliarden Euro (Vorjahr 9,7 Mrd. Euro). Das operative Ergebnis soll nur noch zwischen 100 und 200 Millionen Euro liegen. Quelle: Südzucker-Pressemitteilung. Frühere Jahre zeigten ebenfalls Volatilität, mit Verlusten in manchen Perioden. Die Zeitzer Fabrik produziert jährlich 220.000 bis 300.000 Tonnen Zucker und ist Teil eines Verbundstandorts mit Bioethanol und weiteren Anlagen.Die geplante Wasserstoffleitung soll die Energieversorgung „grün“ machen. Fördermittel in Höhe von über 227 Millionen Euro sind zugesagt, um bis 2031 Klimaneutralität zu erreichen – vor allem über Biogas aus Produktionsresten. Grüner Wasserstoff blieb zunächst Zukunftsmusik, da die notwendige Infrastruktur fehlt. Firmen wie Ontras und lokale Initiativen im H2-Hub-BLK planen Leitungen, etwa nach Weißenfels. MDR-Bericht zur Energiewende in Zeitz. Würde man in zehn Jahren auf die Fabrik blicken, könnte sie stark verkleinert oder nur noch saisonal laufen. Die hohen Energiepreise durch CO₂-Steuer und Emissionshandel könnten die energieintensive Zuckerproduktion unrentabel machen. Grüner Wasserstoff wäre theoretisch eine Alternative, doch er bleibt teurer als grauer Wasserstoff oder Erdgas – vor allem, solange Importe aus Ländern ohne solche Auflagen den Markt überschwemmen. Die Fabrik könnte zu einem teuren Subventionsgrab werden, das mit immer neuen Fördermitteln künstlich am Leben gehalten wird. Die Zuckersteuer und sinkende NachfrageDeutschland plant ab 2028 eine Zuckersteuer auf stark gezuckerte Getränke. Sie soll gestaffelt nach Zuckergehalt erhoben werden und angeblich der Krankenkassenfinanzierung dienen – mit erwarteten Einnahmen von rund 450 Millionen Euro jährlich. Bericht zur geplanten Zuckersteuer. Getränkehersteller würden weniger Zucker abnehmen. Für die Rübenbauern und die Verarbeiter in Zeitz bedeutete das weitere Nachfrageschwäche auf einem ohnehin angespannten Markt.Christian Lohmeyer beschreibt in seinem Video eindrücklich, wie Landwirte in seiner Region Kündigungen ihrer Lieferverträge erhalten. Betriebe, die generationsübergreifend Rüben angebaut haben, sollen ab dem nächsten Jahr keine Abnahme mehr haben. Die Gründe: Hohe Energie- und CO₂-Kosten, die die EU den heimischen Produzenten auferlegt, während gleichzeitig zollfreie oder stark begünstigte Importe aus der Ukraine (bis zu 400.000 Tonnen Zucker in Spitzenzeiten) den Markt drücken. Die EU hat die Zuckermarktordnung abgeschafft und orientiert sich am Weltmarkt – doch gleichzeitig stellt sie immer neue Auflagen zu CO₂, Düngung und Umweltschutz. Ukrainischer Zucker kommt oft ohne diese Kosten auf den Markt. Das Ergebnis: Preisverfall und Kündigungen. Man könnte argumentieren, dass dies gewollt sei, um „unrentable“ Strukturen zu beseitigen und Flächen für andere Zwecke freizumachen. In der Gesamtwirtschaftslage Deutschlands und der EU sieht es düster ausDeindustrialisierung durch hohe Energiepreise, Bürokratie und Konkurrenz aus Ländern ohne vergleichbare Belastungen (USA, China, Brasilien). Während man hier Milliarden in grüne Technologien pumpt, die sich oft nicht rechnen, produzieren andere günstig und exportieren. Die Region um Zeitz, bereits vom Strukturwandel nach der Kohle geprägt, riskiert weitere Arbeitsplatzverluste. Hunderte direkte Jobs in der Fabrik, Tausende in der Lieferkette – vom Rübenanbau über Logistik bis zum Maschinenbau – könnten wegfallen.In zehn Jahren könnte die Zuckerfabrik in Zeitz ein Symbol für verfehlte Politik seinEin teuer subventionierter, aber kaum rentabler Standort, der mit grünem Wasserstoff wirbt, aber auf Biogas und Importabhängigkeit setzt. Die Landwirte müssten sich umorientiert oder aufgegeben, Maschinen könnten still stehen, die Region verlöre Steuereinnahmen und Know-how. Statt resilienter Ernährungssouveränität würde man auf globale Lieferketten setzen, die bei Krisen versagen.Es bleibt die Frage, ob diese Entwicklung unvermeidbar ist oder das Ergebnis ideologischer Vorgaben aus Brüssel, die heimische Produktion systematisch benachteiligen. Viele Betroffene sehen darin mehr als Zufall – eine Politik, die Bürger und Betriebe zweiter Klasse schafft, während man mit Fördergeldern und Worten vom „grünen Wandel“ ablenkt. Die aktuellen Nachrichten und Entwicklungen scheinen die Vorboten für weitere Schließungen zu sein, wenn nicht grundlegend umgesteuert wird. Die bittere Erkenntnis, die kommen mussIrgendwann müsste die Politik in Berlin und Brüssel eingestehen, dass der eingeschlagene Weg in die Sackgasse führt. Statt immer neuer Auflagen, CO₂-Steuern und offener Importfluten, die die heimische Produktion strangulieren, bräuchte es eine ehrliche Kehrtwende: Weniger Bürokratie, bezahlbare Energie und faire Wettbewerbsbedingungen für deutsche und europäische Landwirte und Industrie. Doch solche Einsichten bleiben bislang aus – stattdessen werden weitere Subventionen und „grüne“ Zukunftsträume versprochen, die sich in der Realität als teure Illusionen erweisen.Auch die Regionalpolitik in Sachsen-Anhalt müsste endlich reagieren. Statt nur Fördermittel für Wasserstoffleitungen zu feiern, die den grundsätzlichen wirtschaftlichen Kollaps nicht verhindern, wäre ein klares Bekenntnis zur Sicherung der regionalen Wertschöpfung nötig. Man müsste die Abhängigkeit von Brüsseler Vorgaben hinterfragen und die Interessen der Zeitzer Landwirte und Arbeiter entschieden vertreten. Doch wird man das tun? Oder schaut man weiter tatenlos zu, wie traditionsreiche Betriebe und ganze Regionen systematisch abgewickelt werden? Die bisherige Praxis lässt wenig Hoffnung aufkommen – und genau das macht die Lage für Zeitz und viele ähnliche Standorte so bedrohlich. Parallele aus der Geschichte: Andere Industrien, die Deutschland verloren hatDeutschland kennt diesen Prozess nur zu gut. Der Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet, einst Rückgrat der Industrialisierung, wurde über Jahrzehnte mit Milliarden subventioniert und dennoch bis 2018 vollständig abgewickelt – zu teuer im internationalen Vergleich, verdrängt durch billige Importkohle und andere Energieträger. Die Textilindustrie wanderte größtenteils in Billiglohnländer ab, die Unterhaltungselektronik (Grundig, Telefunken) und große Teile der Kameraindustrie (Agfa, Rollei) gingen durch asiatische Konkurrenz verloren.Die Ursachen waren stets ähnlich: Hohe Lohn- und Energiekosten, zunehmende globale Konkurrenz durch Länder ohne vergleichbare Auflagen, sowie politische Entscheidungen, die heimische Produktion durch Regulierungen und offene Märkte benachteiligten, während man auf „Strukturwandel“ und Subventionen setzte. Oft folgte dem Niedergang keine echte Neubelebung, sondern langfristiger Verlust von Know-how, gut bezahlten Jobs und regionaler Wertschöpfung – mit bleibenden sozialen und wirtschaftlichen Narben. Auch damals glaubte man an „unvermeidbaren Strukturwandel“, zahlte Übergangsgelder und schaute letztlich zu, wie ganze Regionen ihre wirtschaftliche Basis verloren. Die Politik war nicht untätig – sie hat oft sogar beschleunigt, was der Markt allein vielleicht langsamer vollzogen hätte. Genau diese Muster drohen nun der Zuckerindustrie und weiteren energieintensiven Branchen. Statt aus der Vergangenheit zu lernen, wiederholt die Politik mit noch höherem Tempo die gleichen Fehler: Immer strengere Vorgaben hier, Importe ohne Standards dort – und am Ende schaut man zu, wie ganze Regionen abgehängt werden. Verfasser: АИИ | 24.05.2026 |
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