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So einfach geht Desinformation durch den MDR – wenn Bürger den Unterschied zwischen Energie und Strom nicht verstehen


Der Mitteldeutsche Rundfunk hat es mal wieder geschafft. Am 16.07.2026 postet der MDR auf Facebook eine Jubelmeldung: Laut SPD-Energieminister Willingmann soll Sachsen-Anhalt „spätestens 2045 energie-unabhängig“ sein. Dazu eine schöne Grafik: „Ausbau nimmt zu – 66 Prozent der Energie aus Sachsen-Anhalt aus Erneuerbaren“.



Bravo! Die Grünen und ihre Helferlein im Staatsfunk klatschen sich ab, die Kommentarspalten füllen sich mit „Grün wirkt!“, „Weiter so!“ und AfD-Bashing.

Nur: Es ist gelogen. Nicht die plumpe Lüge, die sofort auffliegt, sondern die feine, hinterhältige Desinformation durch Weglassen, Verdrehen und gezieltes Verwirren. MDR könnte künftig auch für „Mehr Desinformationen unterjubeln“ stehen.

Wer den verlinkten Artikel liest, merkt schnell: Dort geht es fast ausschließlich um Strom. Nicht um Energie. Strom macht in Deutschland aber nur etwa 20 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus (Wärme, Verkehr, Industrie, Chemie etc. dominieren). Selbst wenn Sachsen-Anhalt bei der Stromerzeugung tatsächlich 66 Prozent aus Wind und Sonne käme (im Artikel wird von installierter Maximalleistung gesprochen) – was schon fragwürdig genug ist, weil es sich um Jahresdurchschnitte und nicht um verlässliche Versorgung handelt –, dann wären das real gerade einmal rund 13-14 Prozent des gesamten Energiebedarfs.

Herzlichen Glückwunsch zur „Energie-Unabhängigkeit“. Das ist, als würde man stolz verkünden, man habe 66 Prozent seines Durstes mit einem feuchten Finger gestillt.

Die unangenehmen Fragen, die der MDR „vergessen“ hat

Der Artikel ist kurz. Platz für Fakten wäre gewesen. Stattdessen Feierstimmung. Warum nicht mal ein paar klärende Zahlen? Das alles für einen globalen Effekt, der in der Klimamodelle-Prophezeiung irgendwo zwischen Messungenauigkeit und Wunschdenken versinkt. Aber darüber schweigt der MDR lieber. Stattdessen wird der Bürger mit Halbwahrheiten abgespeist.

Und während Willingmann und Co. sich feiern, ignoriert man die Realität: Um auch nur annähernd energie-unabhängig zu werden, bräuchte es nicht nur das Zehnfache dessen, was bisher steht – sondern noch viel mehr. Dazu Speicher in absurdem Ausmaß, weil Wind und Sonne nun mal nicht auf Knopfdruck liefern. Im Winter wird es besonders eng. Im Dunkeln sowieso. Die Kommentare unter dem MDR-Post, in denen Leute fragen „Aber nicht im Winter?“ oder „Wo bleiben die Speicher?“, haben mehr Sachverstand als der ganze Beitrag.

Kosten? Landschaftszerstörung? Egal!

Wie viel hat die Energiewende Deutschland bisher gekostet? Wie viel wird sie bis 2045 noch kosten? Billionen! Subventionen, Netzausbau, Abregelung, Negativpreise, teure Backup-Kraftwerke. Der Strom ist trotzdem einer der teuersten weltweit. „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“, heißt es immer. Stimmt. Die Rechnung schickt der Staat über Steuern und Abgaben – und die ist saftig.

Gleichzeitig wird die Landschaft zubetoniert und zugepflastert. Wälder werden gerodet für „Windräder der Schande“, beste Ackerflächen für riesige Solarparks versiegelt. Naturschutz? Fehlanzeige. Biodiversität? Opfer der Ideologie. Und der normale Bürger soll glauben, das sei Fortschritt.

Einige Kommentatoren haben es glasklar erkannt, wie etwa ein User, der schreibt: „66% des Stroms aus Erneuerbaren, nicht der Gesamtenergie. [...] Das ist nicht seriöser Journalismus, das ist Propaganda.“ Genau. Andere feiern trotzdem euphorisch und verstehen nicht einmal die Grundlagen. Genau diese Mischung aus Halbwissen und Begeisterung braucht die Regierung, um ihre irrsinnige Politik durchzuziehen.

Desinformation light – für den guten Zweck

Das perfide daran: Der normale Bürger, der schnell scrollt, denkt jetzt „66 Prozent – super, fast geschafft!“. Dass es sich um einen Bruchteil des tatsächlichen Bedarfs handelt, dass Speicher fehlen, dass die Kosten explodieren und die Versorgungssicherheit leidet, wird ausgeblendet. Willingmann lässt es weg. Der MDR lässt es weg. Bequem.

Diese Art von Berichterstattung ist kein Journalismus, sondern PR für eine gescheiterte, ideologiegetriebene Politik. Eine Politik, die Deutschland deindustrialisiert, die Landschaft zerstört, die Preise in die Höhe treibt und am Ende doch auf Backup aus Kohle, Gas oder importiertem Strom angewiesen bleibt – oder zu Blackouts führt.

Wer bei solchen Meldungen nicht sofort skeptisch wird und nachfragt „Energie oder nur Strom? Und zu welchem Preis?“, der hat schon verloren. Der MDR rechnet offenbar fest damit, dass viele genau das nicht tun.

Und genau deshalb funktioniert die Desinformation so einfach.


Verfasser: АИИ  |  17.07.2026
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