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SORGENTELEFON wegen AfD-Erfolg für Lehrkräfte eingerichtet! Die GEW und das große Zittern vor dem Klassenbuch der Realität!


Kaum ist die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vorbei und die AfD mit rund 44 Prozent klar stärkste Kraft geworden (absolute Mehrheit knapp verfehlt), öffnet die GEW Sachsen-Anhalt das Sorgentelefon.



Digitale Sprechstunde, Zoom, Herzchen-Emojis, „Sorgen teilen, Lösungen finden“. Man fühlt sich an eine Krisenhotline nach einem Naturkatastrophen-Alarm erinnert. Nur dass hier keine Flutwelle droht, sondern – horribile dictu – eine mögliche andere Landesregierung mit anderen Schwerpunkten in der Bildungspolitik.

Wie groß muss die Panik sein, wenn eine Gewerkschaft, die eigentlich Interessen von Beschäftigten vertreten sollte, unmittelbar nach dem Wahltag eine Art seelsorgerische Notfallnummer für Lehrkräfte einrichtet? Die Antwort liegt weniger in den Fakten des AfD-Regierungsprogramms als in der Selbstwahrnehmung bestimmter Kreise: Wer jahrelang die Schule als verlängerten Arm progressiver Gesellschaftspolitik betrachtet hat, reagiert auf den drohenden Verlust dieses Monopols mit hysterischer Überreaktion.



Was steht tatsächlich im AfD-Programm (nicht in den üblichen Medienfiltern)?

Das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt zur Schulbildung ist klar und in weiten Teilen öffentlich nachlesbar. Kernpunkte, die wiederholt bestätigt werden: Viele dieser Punkte sind in Mainstream-Berichten zu „radikalem Umbau“, „Umerziehung von rechts“ oder „Gehirnwäsche“ verdichtet worden. Das Programm selbst formuliert sie als Abkehr von sozialpädagogischer Überfrachtung und ideologischer Indoktrination hin zu Wissensvermittlung, Leistung und kultureller Selbstverständlichkeit. Homeschooling und Sonderklassen stoßen auf rechtliche Hürden (Schulpflicht hat in Deutschland hohen Stellenwert, Diskriminierungsverbote greifen), andere Maßnahmen – Lehrpläne, Flaggenregelungen, Förderprogramme, Leistungsanforderungen – liegen weitgehend in landespolitischer Hand.

Müssen Lehrkräfte wirklich Angst haben?

Die meisten nicht. Wer seinen Job als Vermittlung von Lesen, Schreiben, Rechnen, Geschichte, Naturwissenschaften und vernünftigem Denken versteht, wer Schülerinnen und Schüler zu eigenständigem Denken befähigen will statt zu vorgefertigten Meinungen, hat von einer stärkeren Leistungs- und Neutralitätsorientierung wenig zu befürchten. Die AfD rechnet sogar mit Zuzug frustrierter Lehrkräfte aus anderen Bundesländern, weil Schulen von „sozialpolitischen Aufgaben“ entlastet würden. Ob das eintritt, ist spekulativ – aber die Panik der GEW wirkt so, als würde man lieber den Status quo des ideologischen Überhangs verteidigen als die realen Probleme (Lehrermangel, Leistungsabfall, usw.) angehen.

Wer tatsächlich Grund zur Unruhe haben könnte, sind diejenigen Lehrkräfte, die den Klassenraum als Bühne für Identitäts-, Gender-Agenda nutzen, die Regenbogenflaggen als pädagogisches Pflichtprogramm betrachten oder die politische Neutralität als Zumutung empfinden. Wer die Schule systematisch als Ort der „richtigen Meinungen“ statt des „echten Wissens“ (AfD-Formulierung) betreibt, spürt naturgemäß den Gegenwind. Dasselbe gilt für Teile der Gewerkschaftsfunktionäre, deren Einfluss und Förderlogik an bestimmte Programme gekoppelt ist. Hier trifft die Sorge weniger den Unterricht als den Verlust eines gesellschaftlichen Machtinstruments.

Die GEW-Aktion wirkt wie die klassische Reflexhandlung

Man stilisiert den demokratischen Wechsel zur existenziellen Bedrohung, ruft zur emotionalen Mobilisierung und positioniert sich als einziges Bollwerk. Dabei wäre eine nüchterne Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Programmpunkten – Vor- und Nachteile von Leistungsdifferenzierung, Grenzen der Inklusion, Sinn von Neutralität – weit produktiver als das Sorgentelefon mit Herzchen. Die Panik verrät vor allem, wie tief die Überzeugung sitzt, dass nur die eigene politische Linie legitim und „demokratisch“ sei. Alles andere gilt als Angriff auf die Zivilisation.

Lehrkräfte, die ihren Beruf ernst nehmen, sollten das Programm lesen, statt die gefilterte Version. Die meisten werden feststellen: Es geht um Schule als Bildungsanstalt, nicht um die Abschaffung der Aufklärung. Die echte Sorge sollte eher dem Zustand der Schulen gelten, der die AfD-Stimmen erst so hochgetrieben hat – und weniger dem drohenden Ende mancher liebgewordener Symbolpolitik.


Verfasser: АИИ  |  08.09.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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