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Spritpreise und Autofahrer-Aufstand: Hupen, blockieren, Landräte nerven - sonst fliegt der Laden regional um die Ohren!


Während die Spritpreise explodieren und die Kriege die Rohstoffe verknappen, hat ein Meerschweinchen die ultimative Lösung parat: Spontane Hup-Attacken und blitzartige Zufahrts-Blockaden vor Landratsämtern und Rathäusern. Keine Anmeldung, keine Gnade



Wenn man hin und wieder mal die Ohren spitzt, erfährt man so manche Erkenntnis, die die Lösung so einiger Probleme aufzeigt. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber das Zwergkaninchen der Nachbarin drei Straßen weiter führte einen Dialog mit seinem Kumpel, dem Meerschweinchen, der einem nur die Ohren schlackern lässt.

Zwergkaninchen: Du, Kumpel, hast du dir die Spritpreise angeschaut? Das ist ja nicht mehr zum Aushalten. Benzin und Diesel so teuer, als ob man Gold tankt. Man fährt ja kaum noch zum nächsten Salatfeld, ohne dass der Geldbeutel quietscht.

Meerschweinchen: Ja, und das soll so bleiben, solange die da oben ihre politisch gewollten Kriege weiterlaufen lassen und die Steuern auf den Sprit nicht massiv senken. Die Preise sind doch kein Naturgesetz. Das ist Politik.

Zwergkaninchen: Und was sollen die Zweibeiner dagegen machen, du Revoluzzer? Etwa Briefe an den Bundeskanzler schreiben und nett bitten? Oder wie schon einmal Straßen und Autobahnen blockieren?

Meerschweinchen: Nein! Briefe sind vergebliche Mühe. Damals haben sich die Menschen nur gegenseitig behindert. Das hat nichts gebracht! Die Autofahrer sollten die Landratsämter und Rathäuser bestreiken. Nicht mit Plakaten und Gesang, sondern richtig spürbar.

Zwergkaninchen: Bestreiken? Du meinst, die stehen dann da mit Transparenten und singen „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns beim Sprit beklaut“?

Meerschweinchen: Quatsch. Viel einfacher und wirksamer. Beim Vorbeifahren an den Landratsämtern und Rathäusern einfach kräftig hupen. Nicht einmal, sondern ordentlich. Bei vielen liegt das vielleicht sogar auf dem Weg. Das Ordnungsamt könnte zwar Bußgelder verteilen wollen, aber akustisches Hupen ist schlecht nachweisbar. Wer soll das schon exakt messen und zuordnen? Ein Mikrofon am Straßenrand? Eine Hupen-Radar-Falle? Die meisten Beamten werden das gar nicht erst versuchen. Und alle, die trotzdem ein Bußgeld aufgebrummt bekommen, lassen das Verfahren eben vor Gericht klären. Das kostet die Verwaltung Zeit, Nerven und am Ende auch Geld. Je mehr Leute das machen, desto besser.

Zwergkaninchen: Du bist ja wirklich ein richtiger Revoluzzer. Und wenn das nicht reicht? Wenn die einfach die Fenster schließen und weiterarbeiten?

Meerschweinchen: Dann Spontandemonstrationen ohne Vorwarnung. Ein paar Autos und LKWs blockieren die Zufahrten zu den Landratsämtern und Rathäusern. Am besten morgens, wenn die Verwaltungsmitarbeiter zur Arbeit müssen, oder abends, wenn sie nach Hause wollen. Oder genau dann, wenn der Landrat wichtige Termine hat und wegen der Streiks nicht rauskommt. Wenige Fahrzeuge reichen, wenn sie den richtigen Moment erwischen. Keine Anmeldung, keine Polizeibegleitung, einfach da stehen und den Betrieb lahmlegen. Spontan und unplanbar – das nervt am meisten.

Zwergkaninchen: Und was soll das bringen, du Umstürzler? Die Polizei kommt doch und räumt das in zehn Minuten.

Meerschweinchen: Klar, die kommt irgendwann. Aber bis dahin sitzen die Mitarbeiter im Stau oder können nicht rein und nicht raus. Und wenn das immer wieder passiert, merken die Landräte und Bürgermeister, dass der Unmut real ist. Der Landrat vom Burgenlandkreis hat ja gerade Mut bekommen, oppositionell zu sein – allerdings wohl nur gegen eine potenzielle AfD-Landesregierung. Solche Aktionen könnten ihn und die anderen zwingen, unmissverständlich Richtung Bundesregierung zu signalisieren: Die Steuern auf Diesel und Benzin müssen massiv runter! Und die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass die politisch gewollten Kriege in der Ukraine und im Iran beendet werden, damit die Rohstoffknappheit endlich aufhört. Ansonsten fliegt ihnen der Laden auch regional um die Ohren. Die Leute tanken sonst nicht mehr, die Wirtschaft geht baden, und irgendwann stehen die Bürger vor dem Arbeitsamt und den Jobcentern und nicht nur die Autos vor der Kreisverwaltung.

Zwergkaninchen: Du klingst wie ein ausgewachsener Revoluzzer. Glaubst du ernsthaft, dass die Deutschen das durchziehen? Unangemeldet, ungeplant, spontan? Die meisten trauen sich doch kaum, bei Rot über die Ampel zu gehen.

Meerschweinchen: Wahrscheinlich nicht. Der Deutsche Michel ist dazu nicht erzogen worden. Der wartet lieber brav, bis jemand von oben die Erlaubnis gibt – oder bis der Sprit so teuer ist, dass er zu Fuß gehen muss. Dann murren sie im Wohnzimmer und wählen alle paar Jahre irgendwas anderes, aber richtig ungemütlich machen? Nee. Zu viel Angst vor der gewählten Obrigkeit, zu wenig Arsch in der Hose.

Zwergkaninchen: Und wenn doch ein paar mitmachen? Was passiert dann mit denen, die erwischt werden?

Meerschweinchen: Die lassen sich vor Gericht ziehen. Jedes Bußgeld anfechten, jedes Verfahren in die Länge ziehen. Das ist legal und nervt die Behörden. Stell dir vor, das machen Tausende. Außerdem kann man ja auch einfach nur hupen und weiterfahren. Das ist schwer zu fassen. Wer saß beim Hupen eigentlich am Steuer? Gibt es da Beweisfotos, die sich mit dem Hupen wirklich in Verbindung bringen lassen? Oder die Zufahrten nur kurz blockieren und dann wieder weg. Spontan und beweglich – das ist der Punkt. Keine festen Camps, keine Anführer, die man dingfest machen kann.

Zwergkaninchen: Du hast das ja richtig durchdacht, du kleiner Revoluzzer. Aber glaubst du wirklich, dass ein Landrat deshalb nach Berlin telefoniert und sagt: „Senkt die Spritsteuern und beendet die Kriege, sonst haben wir hier Chaos“?

Meerschweinchen: Wenn genug Druck da ist, ja. Die sitzen doch alle auf ihren Posten und wollen doch irgendwann wiedergewählt werden. Wenn die Bürger vor Ort merken, dass der Landrat nichts tut, während der Sprit unbezahlbar wird, dann wird es ungemütlich. Und ungemütlich mögen die nicht. Besser, sie geben den Druck nach oben weiter, als dass der Laden regional explodiert.

Zwergkaninchen: Tja. Klingt logisch. Aber der Deutsche Michel…

Meerschweinchen: …wird wahrscheinlich weiter murren und tanken, solange er noch kann. Bis der Tank leer ist und die Möhre zu teuer wird, weil der Transport nicht mehr lohnt.

Zwergkaninchen: Isst du deine Möhre noch?

Meerschweinchen: Nimm du sie. Bei den Preisen muss man sich Reserven anfressen, wo man kann. Und wer weiß, wie lange der Transport noch bezahlbar bleibt.
Verfasser: АИИ  |  16.09.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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