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Wie können wir verhindern, dass der Frieden ausbricht?


Es wird immer ernster da draußen. Die Zahl der Friedensaktivisten nimmt wieder zu. Wir müssen darum wieder zusammenstehen, um dem Ausbruch eines Friedens konsequent entgegenzutreten.



Immer wieder sind sie zu sehen, diese Brückenleuchter, die gegen unsere geliebte Regierung in unserer Demokratie protestieren. Am 3. Oktober 2025 ist wieder so eine Friedensdemo in Berlin. Am 6. Oktober 2025 werden wieder Zeitzer für diesen Frieden demonstrieren. Seit Jahren treffen sich jeden Montag in Naumburg auf dem Marienplatz auch solche, die der Auffassung sind, dass Frieden wichtig wäre. Und vom 24. bis 26. Oktober 2025 findet in der Ordensburg in Liebstedt wieder so ein Friedens-Dialog statt.


Niemand profitiert von einem Frieden

Dabei sollte jedem klar sein, dass niemand von einem Frieden profitiert. Gerade jetzt, wo Deutschland in einer Rezession steckt, braucht es eine Rüstungsindustrie, die unser Land wieder nach vorn bringt. Schon vor 90 Jahren war dies der Motor, der für einen immensen Aufschwung sorgte.


Und selbstverständlich tun unsere geliebten Führer gut daran, das Schreckgespenst vom Russen zu pflegen und weiter aufzubauschen. Denn es ist wichtig, dass in alle Köpfe tief eingebrannt wird und eingebrannt bleibt, dass wir unbedingt ein starkes, großes Militär benötigen, um diesem Russen schon jetzt in der Ukraine Einhalt zu gebieten. Die Propaganda und die Desinformationen sind folglich unabdingbar. Wie schon bei Corona und beim Klimawandel ist es wichtig, dass wir – jeder für sich selbst – diese diffuse Angst vor der großen Gefahr verinnerlicht behalten und jeden Tag weiterhin nähren und bestärken.

Man darf auch nicht vergessen, wie viel Innovationskraft Kriege bringen. Gerade der Drohnenkrieg in der Ukraine zeigt, was mit moderner Technik mit künstlicher Intelligenz möglich ist. Diese Fortschritte werden uns zukünftig im Alltag eine unschätzbare Unterstützung sein - bei der Überwachung und Kontrolle.



Wir dürfen nicht nachlassen

Wir dürfen deshalb nicht nachlassen, unsere geliebten Führer zu unterstützen, den Krieg in der Ukraine aufrechtzuerhalten. Jeder Euro Steuergelder, aber auch jeder Euro, den jeder von uns zusätzlich spenden kann, hilft, damit die ukrainische Regierung diesen Kampf weiterführen kann – für uns, für unsere Demokratie, für unsere Werte.

Und ja, auch unsere Kinder, die im wehrpflichtigen Alter sind oder bald in dieses Alter kommen, müssen fit gemacht werden für die gerechten Kriege – mental, aber auch physisch. Sie müssen bestärkt werden, dass der Tod für unsere geliebten Führer, irgendwo auf einem Feld, im Schlamm, nachdem durch eine Drohne Beine oder Arme abgesprengt wurden, nicht nur ein heldenhafter sondern der einzig erstrebenswerte Tod überhaupt ist.

Wehrhaft sein gegenüber diesen Friedensschwurblern

Wenn ihr also auf solche Friedensschwurbler trefft, geht mit ihnen in einen Dialog und macht ihnen klar, was auf dem Spiel steht, wenn der Frieden ausbrechen würde. Wie sehr wir vom Russen und dessen billigen Rohstoffen abhängig sein könnten und dass dies mit den Zielen unserer geliebten Führer, also mit unseren Zielen absolut nicht vereinbar ist.

Aber seid vorsichtig, damit diese Friedenshetzer nicht euren Geist vernebeln – erst recht, wenn diese eine Nähe zur AfD, zur Partei Die Basis oder dem BSW haben. Das sind die gefährlichsten, die euch mit rechtsextremen Pseudoargumenten erzählen wollen, dass ein Leben in Frieden besser wäre. Wenn Rechtsextreme Frieden fordern, dann ist dieser Frieden rechtsextrem. Doch in unserer vielfältigen, bunten und toleranten Demokratie hat rechtsextremes Gedankengut keinen Platz.


Verfasser: Maximus Polemikus  |  02.10.2025
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