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Leiter des Gesundheitsamtes packt aus: keine Evidenz für alle Corona-Maßnahmen, Lockdowns und Ausgangssperren waren völliger Quatsch


In einem viel beachteten Vortrag im Rahmen der Bad Nauheimer Gespräche äußerte Prof. Dr. René Gottschalk, ehemaliger leitender Medizinaldirektor des Gesundheitsamts Frankfurt, scharfe Kritik an der deutschen Coronapolitik.


Der Vortrag vom 4. November 2025, kommentiert von Prof. Stefan Homburg, dokumentiert Gottschalks Ausführungen und hebt insbesondere die Diskrepanz zwischen politischer Entscheidungsfindung und wissenschaftlicher Evidenz hervor.

Gottschalks Kernkritik: Fehlgeleitete Maßnahmen und politischer Druck

Gottschalk, Facharzt für Infektiologie und öffentliche Gesundheit, beschreibt in seinem Vortrag, dass viele politische Entscheidungen während der Pandemie auf falschen Annahmen basierten. Besonders kritisch sieht er die sogenannten „Lockdowns“, Ausgangssperren und Quarantänemaßnahmen, die – so Gottschalk – weder effektiv noch evidenzbasiert waren.

Ein zentrales Beispiel ist die Berichterstattung über Bergamo: Die dramatischen Bilder von Lastwagen voller Verstorbener seien fehlinterpretiert oder bewusst überhöht worden, um Akzeptanz für drastische Maßnahmen zu schaffen. Eine geplante deutsche Delegation, die die Situation vor Ort wissenschaftlich hätte untersuchen sollen, wurde auf politischem Wege verhindert.

Ebenso hinterfragt wird die Bewertung von Todesfällen: In Deutschland lag das Durchschnittsalter der Corona-Toten bei 83 Jahren. Viele starben „an oder mit“ dem Virus, nicht zwingend durch ihn allein. Die Daten der Diamond Princess, eines Kreuzfahrtschiffs, auf dem während der Quarantäne im Februar 2020 sieben Menschen starben – weniger als statistisch ohne Virus zu erwarten gewesen wären – untermauern Gottschalks These, dass die Bedrohung durch das Virus häufig überschätzt wurde.

Homburgs Kommentar: Ein Insider packt aus

Prof. Stefan Homburg, der den Vortrag kommentierte, betont, dass Gottschalks Aussagen besonders brisant sind, weil sie von einem Insider kommen, der selbst während der Pandemie an der Umsetzung der Maßnahmen beteiligt war. Homburg verweist auf die Diskrepanz zwischen politischem Druck und medizinischer Evidenz: Gesundheitsämter wurden gezwungen, Maßnahmen umzusetzen, die wissenschaftlich nicht gerechtfertigt waren, während gleichzeitig Warnungen von Fachleuten sanktioniert wurden.

Homburg hebt außerdem hervor, dass Schweden als einziges europäisches Land erfolgreich auf evidenzbasierte Maßnahmen setzte und dadurch die niedrigste Übersterblichkeit in Europa erzielte. Dies stehe im deutlichen Gegensatz zu den massiven Grundrechtseingriffen in Deutschland.

Die Politik verhinderte, dass der Impfstatus von Verstorbenen auf den Totenschein vermerkt wird. Damit hätte man eine Statistik hinsichtlich der Wirksamkeit der Impfungen erstellen können. Aber das wollte die Politik nicht wissen.

Konsequenzen und Lehren

Homburg kritisierte zudem, dass Verantwortliche, die frühzeitig vor ineffektiven Maßnahmen warnten, politisch entfernt wurden. Homburg interpretiert dies als Warnung an andere Fachleute: Wer innerhalb der Ämter die Fehlsteuerung offen anprangert, riskiert den eigenen Karriereverlust.

Das Fazit von Homburg ist klar: „Die Grundrechte wurden aufgrund falscher Annahmen eingeschränkt, die Maßnahmen brachten keinen nachweisbaren Nutzen, und Lockdowns verursachten zusätzlichen Schaden.“ Der Vortrag Gottschalks liefert damit eine eindringliche Grundlage für die kritische Reflexion der Pandemiepolitik – aus erster Hand und von einem der Verantwortlichen selbst.
Verfasser: АИИ  |  15.01.2026
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