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Die Enquete-Kommission als Theater: Dr. Susanne Wagenmanns sanfte Kritik und die verdrängten Wahrheiten der RKI-Files


Am 11. Juni 2026 trat Dr. Susanne Wagenmann, Leiterin der Abteilung Soziale Sicherung bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), vor der Corona-Enquete-Kommission des Bundestages auf. Ihre Aussagen, wie im Video der Anhörung dokumentiert, wirken auf den ersten Blick sachlich und konstruktiv – doch sie offenbaren bei genauer Betrachtung die tiefe Kluft zwischen der offiziellen Aufarbeitung und der brutalen Realität einer von der Regierung orchestrierten Politik, die Wissenschaft, Wirtschaft und Grundrechte gleichermaßen missachtete.


Wer ist Dr. Susanne Wagenmann?

Dr. Susanne Wagenmann ist Volkswirtin und seit Jahren eine einflussreiche Stimme der Arbeitgeberseite. Sie leitete die Abteilung Soziale Sicherung bei der BDA und war/ist in Gremien wie dem Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbands aktiv. Sie vertritt die Interessen der Wirtschaft, nicht die der kritischen Öffentlichkeit oder unabhängiger Wissenschaft. In der Pandemie positionierte sich die BDA unter ihrer Mitwirkung pragmatisch: Unternehmen investierten in Schutzmaßnahmen, forderten Koordination und beklagten Bürokratie – ohne jedoch die grundsätzliche Legitimität der Maßnahmen radikal in Frage zu stellen.

Während der Pandemiejahre trat Wagenmann vor allem als Vertreterin auf, die betriebliche Belange betonte: Unternehmen hätten massiv in Schutz investiert, Betriebsärzte eingebunden und die Wirtschaft als Stütze der Krisenbewältigung dargestellt. Öffentliche Aussagen zu Maskenpflicht, Lockdowns oder Impfzwang-ähnlichen Regelungen (2G/3G) waren zurückhaltend; der Fokus lag auf pragmatischer Umsetzung und Wirtschaftshilfen. In der Enquete-Anhörung 2026 wiederholte sie dieses Muster.

Ihre Aussagen am 11.06.2026 – eine Kritik mit Samthandschuhen

In ihrer Stellungnahme vor der Kommission hob Wagenmann die gravierenden wirtschaftlichen Schäden hervor: Nach Berechnungen des IW Köln kostete Corona mehr als 350 Milliarden Euro an Wertschöpfung. Sie lobte die Wirtschaft für Investitionen in Mitarbeiterschutz und Koordinierungsleistungen bei fragmentierten Landesregelungen. Zentrale Forderungen: Sie schloss mit: „Aus der deutschen Wirtschaft ist es wichtig, in solchen Situationen Politik transparent und konsistent auszugestalten.“ Das klingt vernünftig – ist aber eine vernichtende Untertreibung der Realität.

Abgleich mit RKI-Files und geleakten Dokumenten: Die Regierung ignorierte die eigene Wissenschaft


Die RKI-Files – interne Krisenstabsprotokolle des Robert Koch-Instituts, freigeklagt und teils geleakt – zeichnen ein vernichtendes Bild. Die Politik handelte nicht evidenzbasiert, sondern panisch, ideologisch und machtpolitisch. Viele Maßnahmen, die Wagenmann nur als „Flickenteppich“ kritisiert, hatten schlicht keine solide fachliche Grundlage: Wagenmanns Aufruf zur Transparenz und Konsistenz wirkt angesichts dessen zynisch. Die Regierung schuf bewusst Inkonsistenz – je nach Bundesland, Minister und Stimmungslage –, um Kontrolle auszuüben. Der Flickenteppich war kein Bug, sondern Feature einer autoritären Krisenbewältigung.

Die Kosten: Nicht nur 350 Milliarden

Die 350 Milliarden Euro Wertschöpfungsverlust sind nur die Spitze. Hinzu kommen psychische Schäden, Bildungsrückstände, Unternehmenspleiten, Inflation durch Schuldenpolitik, Vertrauensverlust in Institutionen und eine gespaltene Gesellschaft. Unternehmen investierten tatsächlich in Schutz – oft unter Zwang und mit unsinnigen Vorgaben (z.B. Plexiglaswände, Test-Regime), während der Staat Milliarden in unwirksame oder schädliche Maßnahmen pumpte. Die systemrelevante Versorgung, die Wagenmann anspricht, wurde gerade durch unkoordinierte Politik gefährdet, nicht gerettet.

Eine Kommission ohne echte Aufarbeitung

Dr. Wagenmanns Beitrag ist typisch für die Enquete: milde Mahnungen zur „besseren Vorbereitung“, Lob für die Sozialpartnerschaft, aber keine grundsätzliche Abrechnung mit den Verantwortlichen in Berlin. Die RKI-Files belegen, was Kritiker schon 2020 sagten: Die Maßnahmen waren überzogen, evidenzfern und teils verfassungswidrig. Die Regierung (CDU/SPD/Grüne) opferte Freiheit, Wohlstand und Wissenschaft auf dem Altar der Panik und Machtsicherung.

Statt „Lehren für die Zukunft“ braucht es Konsequenzen: Aufklärung von Fehlentscheidungen, Entschädigung Betroffener und ein Ende der Verharmlosung. Die Enquete-Kommission riskiert, zur weißen Waschmaschine zu werden – während die Akten beweisen, dass Deutschland eine der härtesten und zugleich fragwürdigsten Corona-Politiken Europas fuhr. Transparenz und Konsistenz? Die Regierung hat beides systematisch verweigert. Das ist der eigentliche Skandal.
Verfasser: АИИ  |  14.06.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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