Tödlicher Unfall mit Pferdekutsche bei starkem Unwetter
Blitzeinschlag, Panik, Absturz – Witwe stirbt grausamen Tod auf abgelegener Bergstraße
Eine fröhliche Geburtstagsfeier endet in einer Katastrophe: Eine alleinstehende Witwe wird bei einem heftigen Gewitter von durchgehenden Pferden in den Tod gerissen – buchstäblich. Was wie ein Albtraum aus einem Horrorfilm klingt, ereignete sich auf dem Rothenfurter Berg. Die Bilder sind bis heute unfassbar brutal.
Sie wollte früher los – niemand hörte auf sie
Die Witwe Justina Fröbel aus Bockwitz hatte ein ungutes Gefühl. Dunkle Wolken zogen auf, der Wind wurde stärker. „Ich fahre besser jetzt“, soll sie gesagt haben. Doch Schwiegersohn und Geburtstagsgäste winkten ab: „Das zieht vorbei, du kommst schon trocken heim.“ Ein fataler Fehler.Pferde gehen durch – Kutsche kippt in die Tiefe
Kaum war sie auf dem Rothenfurter Weg unterwegs, brach das Unwetter los. Donner krachte, Blitze zuckten. Die beiden Pferde gerieten in Panik, rasten in einer leichten Kurve über einen Stein – die Kutsche kippte und stürzte den steilen Abhang hinunter.Bein abgerissen – Tod in riesiger Blutlache
Das Grauen nahm seinen Lauf: Das Bein der Witwe verfing sich im Rad. Es wurde ihr bei lebendigem Leib herausgerissen. Als Helfer wenig später die Unfallstelle erreichten, bot sich ein Bild des Schreckens: Die Frau lag leblos in einer riesigen Blutlache, das abgetrennte Bein neben ihr. Die schwer verletzten Pferde mussten vor Ort notgeschlachtet werden.Müller hört das verzweifelte Wiehern und rennt los
Gegen 20:15 Uhr vernahm der Rothenfurter Müller das unheimliche Geschrei und das panische Wiehern der Pferde. Als er die Stelle erreichte, war jede Hilfe zu spät. Selbst der herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.Gedenkstein mit Engel und Kutsche – heute kaum noch lesbar
Die trauernde Tochter ließ einen Gedenkstein errichten – mit Engel, Kutsche und Rad als stummer Mahnung. Jahrzehntelang erzählten Wanderer Stoßgebete an dieser Stelle. Mit der Zeit rankten sich gruselige Sagen um den Ort: Mal soll eine gesamte Hochzeitsgesellschaft, mal ein Brautpaar hier gestorben sein. Die Wahrheit ist jedoch noch schauriger – und real.Der Stein steht noch immer am Wegesrand, von Wind und Wetter gezeichnet, die Inschrift fast verschwunden. Doch die Geschichte der Witwe, die niemand ernst nahm, als sie vor dem Gewitter warnte, bleibt unvergessen.
Ein tragischer Unfall, der zeigt: Manchmal kostet es das Leben, wenn man Warnsignale ignoriert.
